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31. Dezember 2009
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Hans Ritt
Energieberatung

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Energiespartipps ihres Energieberaters
Das Energiesparhaus der Zukunft                                                                               

Öl- und Gaspreise sind in den letzen Jahren stark angestiegen. Für die Zukunft muss mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden. Vielfach entwickeln sich die Nebenkosten zu einer zweiten Miete.

Es gibt dagegen nur ein Mittel: Sparen Sie Heizenergie ohne zu frieren. Heizen Sie möglichst effizient und kostengünstig. Werden Sie sich klar über Ihren Verbrauch an Energie und die dadurch auf Sie zukommenden Kosten.

-Kesselreinigung durchführen. Das verbessert den Wirkungsgrad und Sie heizen weniger „in den Kamin“ (1 mm Rußschicht bedeutet eine Temperaturerhöhung von 50 °C).

-Heizung entlüften, wenn die Heizkörper gluckern. Mit einem Entlüfterschlüssel an jedem Heizkörper die Luft entweichen lassen. Eventuell Wasser im Heizkreis nachfüllen, bis der richtige Betriebsdruck wieder erreicht ist. Meist ist das Ausdehnunggefäss nicht in Ordnung.

-Ritzen und Spalten an Fenstern und Türen gut abdichten. An sehr kalten und windigen Tagen zieht es sonst unangenehm kalt ins Haus und viel Heizenergie geht nutzlos verloren. Eine Kerze an einem windigen Tag zeigt Ihnen, wo Undichtigkeiten sind. Mit Dichtband o.ä. abdichten.

-Heizungsregelung überprüfen. Heizkurve sollte so niedrig wie möglich stehen. Nachtabsenkung auf 17 Grad Innentemperatur absenken, so dass der Kessel nachts abschaltet.

-Heizungspumpe auf die niedrigste mögliche Position einstellen. Das spart Stromkosten und verhindert störende Geräusche im Haus. Allerdings müssen alle Heizkörper noch warm werden. Bei stark ungleichmäßiger Erwärmung den hydraulischen Abgleich der Anlage überprüfen lassen.

-Laufende Verbrauchskontrolle verhindert böse und teure Überraschung. Wenn Sie eine Gasheizung haben, dann lesen Sie mindestens einmal im Monat den Zählerstand ab. Der Gaszähler zählt Kubikmeter Gas. Ein Kubikmeter enthält etwa zehn Kilowattstunden. Bei Ölheizung können Sie den Füllstand des Tanks monatlich notieren.

-Keinesfalls mit Strom heizen. Denn das wird schnell teuer, ohne dass Sie es merken. Eine Kilowattstunde Wärme kostet 5 Cent mit der Gasheizung, jedoch ca. 17 Cent aus der Steckdose. Lassen Sie eine Radiatoren-Heizung oder einen Heizlüfter mit üblichen 2 kW Leistung über zehn Stunden laufen, dann haben Sie bereits 2 kW x 10 h = 20 kWh verbraucht, die 3,40 Euro kosten.

-Nachts Rollläden schließen und Vorhänge zuziehen, das ist Ihre variable, aktive Wärmedämmung.

-Warmwassertemperatur nicht über 60 Grad einstellen. Höhere Temperaturen verschwenden Energie für die Erwärmung und lässt Ihr System schneller verkalken.

-Heizkörper nicht durch Möbel oder ähnliches verstellen, damit die Luft frei vom Heizkörper in den Raum zirkulieren kann.

-Heizgewohnheiten überdenken. Besonders an kalten Tagen braucht nicht das ganze Haus bzw. die ganze Wohnung behaglich warm sein. Türen geschlossen halten und nur einen Raum gut heizen kann viel Geld sparen. Was die wenigsten wissen: Ein großer Teil der Heizenergie wird an den sehr wenigen sehr kalten Wintertagen verbraucht. Die Heizkosten an einem einzigen kalten Tag können leicht zwischen 15 und 20 Euro liegen.

-Lüftungsgewohnheiten überdenken. Besonders dauernd gekippte Fenster kosten Sie Geld. Lüften Sie zwei bis dreimal täglich fünf Minuten kurz (Stoßlüften).

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