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31. Dezember 2009
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Fenstertausch
Das Energiesparhaus der Zukunft                                                                               

Alte Fenster sind große Energieverschwender. Neue Fenster halten die Nebenkosten im Zaum und sparen Energie. Besonders ist beim Einbau auf die Fuge zu achten. Die Fugen (zw. Fenster und Mauerwerk) haben einen hohen Einfluss auf den Energieverbrauch und die Luftdichtheit eines Gebäu-des. Denn schlecht ausgeführte und nicht dauerhafte Abdichtungen an Fen-stern und Haustüren haben oft Wärmebrücken zur Folge. Fehler können hier zu Schimmelbildung führen. Oftmals wird das Fenster einfach mit Bauschaum eingesetzt und angeputzt. Bauschaum ist aber weder diffusionsdicht noch luftdicht. Bauschaum gehört der Vergangenheit an und entspricht nicht mehr den allgemein anerkannten Regeln der Technik. (DIN 4108-7)
Nachfolgende Graphik zeigt den Energieverbrauch verschiedener Fernster:

Der U-Wert gibt den Wärmeverlust an.
• Uf ist die Angabe für den Rahmen, das „f“ steht für das englische Wort „frame“, Rahmen.
• Ug ist der Wert fürs Glas.
• Uw bezieht sich auf das ganze Fenster, kommt vom englischen „window“.

Je kleiner der Wert desto besser. Faustregel: Unter Uw 1,4 W/m2K gewinnen Fenster mehr Energie als sie verlieren – das gilt freilich nicht an Nordseiten.

Der g-Wert kennzeichnet den Energiedurchlass der Verglasung. Heute üblich: 0,6. Das bedeutet, dass das Glas 60 Prozent der Sonnenenergie nach drinnen passieren lässt. Wichtig ist ein möglichst hoher Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert).

Mit der Einführung der neuen EnEV im Herbst 2009 dürfen Fenster in der Regel höchstens noch über einen Uw-Wert von 1,30 W/m2K verfügen, beim reinen Austausch der Fensterverglasung ist sogar ein Ug-Wert von 1,10 W/m2K gefordert. (s. Technische Mindestanforderung KfW).

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