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31. Dezember 2009
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Hans Ritt
Energieberatung

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Wärmeschutz des Kellers
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Perimeterdämmung

Außendämmung
Kellerböden und -wände lassen sich entweder von innen oder außen dämmen, wobei die Außendämmung unproblematischer ist. Voraussetzung hierfür ist ein Material, das dem Druck des Erdreichs standhält und die Bodenfeuchte abweist. Dies leistet die so genannte Perimeterdämmung. Hierfür wählt man je nach
Grundwasser oder Schichtenwassersituation einen passenden, nicht verrottbaren Dämmstoff.

Wärmebrücken vermeiden
Wenn Wärmebrücken bestehen, bleibt die dickste Dämmschicht wirkungslos. Deshalb ist es bei der gleichzeitigen Dämmung von Kellerdecke und Außenwänden wichtig, die Dämmung bis unter das Kellerdeckenniveau zu ziehen, besonders bei urchgehenden Kellerdecken aus Beton. Hier besteht sonst die Gefahr von Bauschäden und Schimmelbildung. Gerade im Übergangsbereich zwischen normaler Außenwanddämmung und Perimeterdämmung ist große Sorgfalt angebracht, damit keine Wärmebrücken entstehen und kein Wasser hinter die Perimeterdämmung kommen kann

Dämmung der Kellerdecke

Dämmung der Kellerdecke
Die Kellerdecke eines Altbaus zu dämmen, geht schneller als man denkt. Wichtig ist zunächst, sich über die Dämmfähigkeit
des Materials im Klaren zu sein. Dieses wird nach Wärmeleitfähigkeitsgruppen klassifiziert. Wählt man eine niedrige Wärmeleitfähigkeitsgruppe, sind die Dämmplatten relativ dünn, bei höheren Wärmeleitfähigkeitsgruppen entsprechend dicker. In der Praxis richtet sich die Dicke des Dämmstoffes oft nach der Raumhöhe und der verbleibenden Höhe von Fenster- und Türstürzen. Als Minimum sollten 6 cm, besser 8 bis 12 cm Dämmstoff eingeplant werden, wenn dieser an die Decke geklebt und zusätzlich gedübelt wird. Um Wärmebrücken zu verhindern, muss man den Dämmstoff in voller Stärke und ohne Unterbrechung anbringen. Rohrleitungen bedürfen dabei besonderer Beachtung. Man sollte immer darauf achten, Fugen und Randanschlüsse dicht abzuschließen, damit der Dämmstoff nicht von der kalten Kellerluft hinterströmt wird (siehe Technische Mindestanforderung KfW).

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